Überleben nicht erwünscht – Die Geschichte von Karin Bulland

Von der SED-Funktionärin zum Regime-Opfer.

Politischer Missbrauch der DDR-Psychiatrie.

Ein Folteropfer vergibt seinen Peinigern.

 

Am Donnerstag, den 31. Mai, um 19.00 Uhr erzählt Karin Bulland in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Oranienburg, Mittelstraße 13/14 ihre Lebensgeschichte.

Karin Bulland war zu DDR-Zeiten Leistungssportlerin, überzeugte Funktionärin der SED und eine Vorkämpferin des Sozialismus. Weil sie aber anfängt einzelne Missstände zu kritisieren, erlebt sie im DDR-Regime die Hölle. Sie wird zwangsweise von ihrem Mann geschieden, von der Tochter getrennt und landet ohne weitere Begründung in der Psychiatrie. Dort wird sie zwischen 1985 und 1988 u.a. mit Elektroschocks gefoltert und mit Medikamenten ruhiggestellt. Schließlich wird sie durch ein Wunder als Invalidin ohne jeden Lebensmut entlassen.

Nach der Wende findet sie zum Glauben an Jesus Christus. Das verändert ihr ganzes Leben, sie gewinnt neue Hoffnung und sagt heute:

„Mit dem Marxismus habe ich die Hölle erlebt, aber mit Jesus den Himmel.”

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu Rückfragen und zum Austausch mit den anderen Teilnehmern bei einem kleinen Imbiss. Der Eintritt ist frei.

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